Verworfenes Angebot von 2 Millionen Dollar

Engin Babars, dem früheren geheimen Zeuge des Ergenekon-Verfahrens wurde ein Angebot von 2 Millionen Dollar gestellt. Bagbars sagte, er hatte gegen dieses Angeot falsche Angaben über den Ministerpräsident und Fethullah Gülen zu machen.

Engin Bagbars, einer der Zeugen des Ergenekon-Verfahrens sagte, ihm wurde ein Angebot von 2 Millionen Dollar gestellt, damit er falsche Angaben über den Ministerpräsident und Fethullah Gülen macht. Er sagte, er könne vor Gericht sagen, welche Personen ihm dieses Angebot gestellt haben. Engin Bagbars gehörte zu den geheimen Zeugen, die die Terror-Organisation Ergenekon entlarvt hatten. Die Identität des Zeugen aus Bingöl wurde jedoch später mittels Medien entziffert. “Die Ergenekonisten innerhalb des Staatsapparats wollten mich mit Zwang mafiatisieren”, sagte Bagbars.

“GELD VON EINEM GESCHÄFTSMANN AUS BINGÖL”

Bagbars machte dieses Angebot nicht eine, sondern mehrere Personen. “Sie sagten mir, dass ein Geschäftsmann aus Bingöl mir das Geld überreichen wird. Darauf antwortete ich, dass ich für Geld nicht verrate und falsche Angaben mache. Ich werde gegebenenfalls diese Namen bei Ergenekon-Gericht nennen. Wer mich töten will, kann es jederzeit tun. Ich werde darüber berichten, was ich weiss. Wenn sie wollen, können sie mich auch töten. Außer Gott habe ich vor niemandem Angst.” so Bagbars Da Bagbars keine Lebenssicherheit habe, werde er am 3 August 2011 nicht vor Gericht. “Ihre Absicht ist es, dass ich vor Gericht bin, falsche Angaben mache und die Akte somit geschlossen wird” sagt Bagbars.

‘ABHÖREN’ IM HOTEL

Bagbars war eine Zeit lang auch in der Organisation der Ergenekon tätig. Zu dieser Zeit wollten einige offizielle Beauftragte ihm ein Hotel eröffnen, damit er dort eine Abhöranlage installiert. “Sie wollten das, was sie dort abgehört hatten, uns mitteilen. Und wir sollten auspressen. Aber ich wehrte mich dagegen und wollte kein Abhörgerät installieren lassen. Als ich ihr Angebot nicht akzeptierte, haben sie mich ziemlich heftig erpresst.” sagte der alte Ergenekon-Mitglied. Bagbars schloss sich der Organisation, nach dem er Gökhan Başoğlu kennengelernt hatte. Basoglu war bekannt als die rechte Hand von dem Ergenekon-Verhafteten Muzaffer Tekin. “Bei der Ausbildung mit und ohne Waffen wurde uns Medizin in das Essen gemischt. Mit dem, was wir gegessen und getrunken haben, wurden wir zu einer Bestie.” beschreibt er jene Zeit.

SIE SUCHTEN NACH EINEM “ZUVERLÄSSIGEN MANN”

Die Ergenekon-Organisation kräftigte sich nach Erklärung von Bagbars mit der Erlassung zu Zeiten von Ecevit, die man damals „Rahsan-Erlassung” nannte. „Die Ergenekonisten haben mit den sogenannten Paten „Verbindung” aufgenommen, die durch diese Erlassung aus dem Gefängnis frühzeitig kamen. Ergenekon hat sich bei ihnen durchgesetzt. Wer ihnen nicht folgen wollte, wurde zurück ins Gefängnis geschickt. Sie suchten nach einem zuverlässigen Mann.”, so Bagbars. Mit dem Zeugen Bagbars, der zu dieser Zeit auch nach Istanbul kam, nahm Gökhan Basoglu, die rechte Hand von Muzaffer Tekin, Verbindung auf. „Sie wollten mich im Namen des Staates zu einem Mafioso machen” sagt Bagbars und erklärt, wie sie gegen ihn Komplott geschmiedet haben, als er seinen Fehler erkannte und sich von ihnen trennen wollte. „Sie legten Drogen in mein Auto und schickten mich ins Gefängnis” sagt Bagbars.

ICH HABE KEINE LEBENSSICHERHEIT

Bağbars ist entschlossen, über alles, was er über die Terror-Organization Ergenekon weiss, trotz allen Pressionen weiter zu informieren. Er verlangt jedoch Staatsschutz und beschwert sich für die Vernachlässigung gegenüber den Bedrohungen gegen ihn. „Ich war es, der das Attentat gegen unseren Ministerpräsident informierte. Meiner Forderung nach Schutz wird ignoriert. Das Atemholen wird mir verweigert.” klagt Bagbars.

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