Fethullah Gülen Friedens- und Dialog-Preis an Nelson Mandelas Frau

Fethullah Gülen Friedens- und Dialog-Preis an Nelson Mandelas Frau

„Mit der Annahme des Preises große Verantwortung auf mich genommen"

Die Ehefrau des berühmten südafrikanischen Freiheitskämpfers Nelson Mandela, Graça Machel, appelliert in bewegenden Worten an die Menschen in ihrem Land, Frauen und Kindern mehr Liebe und Toleranz entgegenzubringen.

Das in Südafrika ansässige Turkuaz Harmony Institute hat den diesjährigen "Fethullah Gülen Friedens- und Dialog-Preis" an Graça Machel vergeben. Machel ist die Frau des legendären Anführers der Widerstandsbewegung gegen das Apartheidregime, Nelson Mandela. „Die Welt kennt mich als Menschenrechtsaktivistin. Durch die Annahme dieses Preises habe ich eine enorme Verantwortung auf mich genommen", so Machel.

Am Abend der Preisverleihung, die in Johannesburg organisiert wurde, fanden sich viele prominente Gäste ein, darunter der stellvertretende Minister für wirtschaftliche Entwicklung in Südafrika, Hlengiwe Mkhize, die stellvertretende Ministerin des Innern, Fatima Chohan, der Ministerpräsident der Provinz Gauteng, Nomvula Mokonyane, der türkische Südafrika-Botschafter Kaan Esener, der srilankische Botschafter in Pretoria, Shehan Ratnavale, der weltberühmte südafrikanische Fußballer Siphiwe Tshabalala, der türkische Geschäftsmann, Ali Katırcıoğlu.

Der Generaldirektor des Turkuaz-Institutes, Ayhan Cetin, begann die Zeremonie mit den Worten: "Der Anlass des heutigen Abends, aus dem wir uns hier versammelt haben, ist es, die einzelnen Personen und Gruppen zu ehren, die sich für Frieden, Bildung, den Dienst an der Gesellschaft und den positiven Dialog einsetzen" und lud jene Gäste zu sich auf die Bühne, die Auszeichnungen bekommen haben.

„Brücke zwischen den Völkern"

Die Frau des legendären Widerstandskämpfers Nelson Mandela, Graça Machel, die den "Fethullah Gülen Friedens- und Dialog-Preis" aus den Händen Geschäftsmannes Ali Katırcıoğlu entgegennahm, gab ihrer Freude über den Preis mit bewegenden Worten Ausdruck: „Ich möchte mich bei allen Südafrikanern bedanken, die für Nelson Mandela gebetet haben, der sich derzeit im Krankenhaus aufhält. Ich nehme diese Auszeichnung nicht nur in meinem Namen an. Diesen Preis nehme ich im Namen aller Menschen, deren Schmerz ich geteilt habe, an. Die größte Zeit meines Lebens habe ich damit verbracht, die Schmerzen der Mütter und Kinder, die ihr Leben in Auseinandersetzungen verbracht hatten, und ihre Freuden zu teilen. Ich widmete mein Leben den Frauen, die von ihren eigenen Familien gefoltert wurden. Wir als Erwachsene, die keine Liebe und Toleranz mehr für Kinder und Frauen übrig haben, müssen uns fragen, was mit uns passiert ist! Mit dieser Auszeichnung, die ich in mein Büro stellen werde, habe ich eine riesige Last auf meine kleinen Schultern genommen. Bei jedem Blick auf die Auszeichnung wird sich das Bewusstsein meiner Verantwortung auffrischen."

Machel, die das Programm vorzeitig verließ, um ihren Mann im Krankenhaus nicht allein zu lassen, sprach in der Lobby noch mit der „Cihan News Agency". Ihre Gefühle brachte sie bei dieser Gelegenheit mit diesen Worten zum Ausdruck: "Dass sie mich dieser Auszeichnung als würdig ansahen, ist eine große Ehre für mich. Haben Sie vielen Dank. Die Arbeit des Turkuaz Harmony Instituts dient als Brücke zwischen den Völkern der Türkei, Südafrikas und sogar Mosambiks. Das Institut trägt einen sehr großen Beitrag dazu bei, eine Gesellschaft mit dem Schwerpunkt der Herstellung jener Einheit und Gemeinsamkeit aufzubauen, die jedem Einzelnen ein Leben in Würde ermöglicht."

Im Rahmen der Preisverleihung des Turkuaz-Institutes, die jährlich stattfindet, wurden auch noch weitere Preise verliehen: So ging der "Academy Award" an Jonathan Jansen, den Rektor der Free State University, der "Education Award" ging an Barbara Creecy, die Ministerin für Bildung in der Provinz Gauteng, der "Kunstpreis" ging an James Webb, der "Media Award" an das Südafrikanische Verleger-Forum SANEF, der "Social Service Award" an Shout SA, der "Sports Award" wurde an die LM4-Rudernationalmannschaft verliehen, die bei den Olympischen Spielen in London Goldmedaille gewonnen hatte.

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